Inclusion Handicap fordert solide Zusatzfinanzierung für IV

Inclusion Handicap fordert solide Zusatzfinanzierung für IV

Der Bundesrat hat heute die Leitlinien zur Revision der Invalidenversicherung festgelegt und setzt dabei auf die stärkere Arbeitsmarktintegration. Die chronische Unterfinanzierung der IV bleibt jedoch auch mit der geplanten Revision bestehen. Inclusion Handicap, der Dachverband der Behindertenorganisationen der Schweiz, fordert deshalb zwingend eine Zusatzfinanzierung. Es wird begrüsst, dass der Bundesrat eine Erhöhung der Lohnprozente um 0,1–0,2 Punkte prüfen möchte, um gegen das strukturelle Defizit anzugehen. Für die Rückzahlung der über 10 Milliarden Franken Schulden an die AHV, reicht dies jedoch bei weitem nicht.

Weiter darf die angekündigte Integrationsleistung auf keinen Fall zu pauschalen Massnahmen führen, die den Druck auf psychisch belastete Menschen erhöhen. Dies wäre für ihre langfristige Eingliederung in Arbeit und Gesellschaft kontraproduktiv. Zudem würde dies Betroffene in prekäre Situationen bringen und es käme zu einer Verlagerung der Kosten in die Sozialhilfe.

Zur Medienmitteilung von Inclusion Handicap Link öffnet in neuem Fenster.


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