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Hanna: «Procap entlastet uns sehr»

 

Hanna ist 10 Jahre alt. Sie wohnt mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern im Basellandschaftlichen Jura. Hanna ist das jüngste Kind der Familie.

 

«Wir wussten nicht, dass unser Kind mit Behinderungen auf die Welt kommt», erzählt Mama Cornelia sachlich am grossen Esstisch und ergänzt: «Hanna hatte als Kind immer wieder Krämpfe. Die Ärzte glaubten, dass diese wieder vorbeigehen». Erst als Hanna drei Jahre alt war, stellten sie eine klare Diagnose: Hanna hat sich im Mutterleib mit dem Cytomegalievirus infiziert.

 

Im Fall von Hanna ist die Liste der Behinderungen lang. Neben der Seh- und Hörbehinderung hat Hanna eine Wirbelsäulenverkrümmung sowie starke motorische und geistige Einschränkungen. Dazu kommt ein atypischer Autismus. Das heisst, Hanna kann nur schlecht mit Veränderungen umgehen. Eine Veränderung im Tagesablauf ist für sie eine Stresssituation: Sie kann einen Wein- oder einen Epilepsieanfall auslösen. Wegen der Wirbelsäulenverkrümmung muss Hanna Hilfsmittel wie Orthesen und ein Rumpfkorsett anziehen.

 

Mehr Freude bereitet ihr die Hippotherapie: Während dem Sitzen auf einem ruhigen Therapiepferd regt die Therapeutin Hanna an, Übungen mit den Armen zu machen. Das verbessert ihre Rumpfstabilität und hebt ihre Selbstsicherheit. Stolz ist die kleine Pferdefreundin, wenn sie nach der Therapie den Pferden im Reitstall noch Rüebli geben darf.

Hanna braucht rund um die Uhr Betreuung. Ihre Eltern haben daher eine klassische Rollenverteilung. Die Mutter ist zu Hause und der Vater arbeitet als Maurer/Polier.

 

«Als Eltern eines behinderten Kindes müssen wir für Hilfsmittel und Therapien kämpfen. Es ist für uns eine riesige Entlastung, Procap an unserer Seite zu haben.»

Cornelia und Dominik, Eltern von Hanna
 

Hanna hat mehrere Geburtsgebrechen und braucht viele Hilfmittel und Therapien. Alle Leistungen werden von der Invalidenversicherung (IV) in regelmässigen Abständen neu geprüft. Benötigt Hanna ein neues Hilfsmittel, so müssen die Eltern zig Berichte von Therapeutinnen, der Lehrerin und des Arztes einholen. «Manchmal sind die Auflagen absurd. Dabei sind die Hilfsmittel nur geliehen und gehen immer an die IV zurück,» erklärt Vater Dominik.

 

Im Umgang mit den Versicherungen braucht es oft einen langen Atem, viel Erfahrung im Umgang mit den Versicherungen und Mut, Einsprachen zu machen. Genau hier steht Procap der Familie zur Seite. Die Beraterin von Procap unterstützt die Familie seit 2011. Sie bereitet sorgfältig alle Anträge und Abklärungen vor und schaut, dass keine wichtige Frist verpasst wird. So haben die Eltern mehr Zeit für die Betreuung von Hanna und ihren Geschwistern.

Procap ist froh, der Familie wenigstens durch den kräftezerrenden Paragrafendschungel zu helfen. Ihre Spende hilft Procap, sich für Familien mit behinderten Kindern stark zu machen – in der Rechtsberatung oder mit einem unserer zahlreichen anderen Angebote. Ganz herzlichen Dank!

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Procap Rechtsdienst in Zahlen

  • rund 2100 behandelte Fälle pro Jahr
  • zusätzlich rund 1100 Stunden juristische Kurzberatungen
  • rund 1900 pendente Fälle
  • rund 20 Mitarbeitende
  • in rund 11 Vollzeitstellen

Weitere Informationen zu unserer Beratung in Sozialversicherungsrecht

 

 
 

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