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In unseren Weiterbildungen für Fahrpersonal lernen Fahrer/-innen, wie sie Fahrgäste mit Behinderungen optimal bedienen. Die ganz- oder halbtägigen Kurse vermitteln praktisches Wissen, das den Berufsalltag erleichtert und die Kundenzufriedenheit verbessert.

Einblicke aus erster Hand

Ihre Mitarbeitenden werden von unseren Moderatoren/-innen geschult. Diese leben selbst mit Behinderungen und vermitteln Erfahrungen aus erster Hand. Sie führen die Kursteilnehmenden mit einem Kurzfilm ins Thema ein und geben Einblick in ihren Alltag. Im Gespräch erfahren die Teilnehmenden, was für Menschen mit Mobilitäts-, Seh- oder Hörbehinderungen im öffentlichen Verkehr wichtig ist. Eine Procap-Fachperson begleitet die Veranstaltungen.

 
Portrait von Philipp Ullmann von der BLS

«In der Procap-Schulung durfte ich in die Rolle einer Person im Rollstuhl schlüpfen. Nun kann ich mich besser auf die Bedürfnisse dieser Kunden einstellen.»

Philipp Ullmann, Produktmanager Bildung BLS
 

Praxisteil mit konkreten Übungen

Im zweiten Teil wird praktisch geübt: mit den Fahrzeugen in der Garage oder auch auf dem Streckennetz. Das Training zeigt den fachgerechten Umgang mit Menschen mit Seh-, Hör- und Mobilitätsbehinderungen. Ohne Zeitdruck trainieren die Teilnehmenden wie Rampen eingesetzt werden und welche Hilfestellungen Rollstuhlfahrende beim Ein- und Ausstieg benötigen. Die Kursteilnehmenden erleben dabei selbst, welche Hindernisse Menschen mit Behinderungen im Weg stehen. Unter anderem versuchen Sie mit einer Augenbinde eine Haltestelle zu finden oder mit dem Rollstuhl einzusteigen und mitzufahren. Ebenso üben sie die Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderungen.

 

Asa-zertifizierte Ausbildung

Seit 2012 ist Procap Schweiz offiziell von der Asa (Vereinigung der Strassenverkehrsämter) als Ausbildungsstätte anerkannt und deshalb berechtigt, Weiterbildungen für Berufsfahrer/-innen anzubieten. Die Feedbacks der Kursteilnehmenden sind durchwegs positiv: Sie schätzen besonders den unkomplizierten Austausch mit den Moderatoren/-innen mit Behinderungen.