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Sport für alle!


 

Sport fördert die Integration, ist gesund und ermöglicht aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Procap setzt sich deshalb für hindernisfreie Sportanlagen, für entsprechend ausgebildete Leiter/-innen und für passende Angebote ein.

 

Interessengemeinschaft Sport & Handicap

Procap Sport hat mit PluSport Behindertensport Schweiz und der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung / Rollstuhlsport Schweiz im Jahr 2011 die Interessengemeinschaft (IG) Sport und Handicap gegründet. Zusammen stehen wir ein für die Integration und für die echte Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Sport.

 

Jugend+Sport (J+S): Zusatzqualifikation für Leitende

Seit 2014 können Leiterinnen und Leiter von J+S die Zusatzqualifikation «Sport und Handicap» erwerben. Der zweitägige Modulkurs zeigt auf, wie gemeinsamer Sport mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen möglich ist. Dazu wurde das Lehrmittel «Sport und Handicap» erarbeitet. Erfreulicherweise ist diese Weiterbildung sehr begehrt. Kurs und Lehrmittel sind Zeugnis der erfolgreichen Zusammenarbeit des Bundesamtes für Sport BASPO und der IG Sport und Handicap. Mehr zu BASPO.

 

Hindernisfreie Sportanlagen

Neu- und Umbauten von Sportanlagen müssen hindernisfrei sein. Doch was heisst das konkret? Welche Vorschriften gibt es, und wie kann man diese umsetzen? Procap Bauen hat in Zusammenarbeit mit der IG Sport & Handicap die Richtlinien zusammengestellt. So können Baufachleute und Sportanlagenbetreiber-/innen richtig planen und sind von Anfang an gut beraten.

  

 
Ein Stapel Gesetzesbücher

Gesetzliche Grundlagen

Das Behindertengleichstellungsgesetz macht keine Aussagen zur Gleichstellung im Sport. Dennoch lässt sich aus dem BehiG einiges herauslesen. So muss  bei Neu- und Umbauten von Sportanlagen auf Hindernisfreiheit geachtet werden. Auch im Sportförderungsgesetz fehlen konkrete Aussagen zu Menschen mit Behinderungen. Es fordert zwar die Gleichstellung, bezieht sich dabei aber auf die gesamte Bevölkerung. Die UNO-Behindertenrechtskonvention fordert hingegen mit Artikel 30 klar: "Menschen mit Behinderungen ist die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen".