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01.12.2016 | Reisen, Engagement

Boom bei Procap Reisen

Immer mehr Menschen mit Behinderung geniessen die betreuten Gruppenreisen mit Procap in der Schweiz und im Ausland. Damit die Gäste ausreichend betreut werden können, steigt auch der Bedarf an freiwilligen Ferienbegleiter/-innen und Reiseleiter/-innen.

Freiwillige Ferienbegleiterin mit Gast in Magliaso

Im Vergleich zu 2013 buchten ein Drittel mehr Gäste betreute Ferien bei Procap Reisen. Im aktuellen Jahr verbrachten 874 Gäste betreute Ferien mit Procap. Diese Reisen werden umsichtig von erfahrenen, freiwilligen Reiseleiter/-innen geleitet. Sie bereiten die Reise vor, gestalten den Aufenthalt und organisieren ein attraktives Programm. Zudem führen sie das Freiwilligenteam und kümmern sich um das Wohlergehen von Gästen und Freiwilligen. Freiwillige Ferienbegleiterinnen und –begleiter sind für einen oder mehrere Gäste verantwortlich. Sie begleiten, unterstützen und betreuen die Gäste. Teilweise leisten sie auch Pflege.

Mehr Freiwillige im Einsatz

Die Zahl der Freiwilligen stieg seit 2013 sogar um die Hälfte von 226 auf 350 Personen. In der Deutschschweiz engagierten sich 286 Personen und in der Romandie 64. Manche Freiwilligen stehen mehr als einmal im Einsatz für Menschen mit Behinderungen. Deshalb leisteten 2016 Freiwillige insgesamt 549 Einsätze. Erfreulicherweise setzen sich bei Procap nicht nur Frauen freiwillige ein: 38 Prozent der Freiwilligen waren Männer. Bei den 86 Bergtouren packten sogar 58 Prozent Männer an und halfen mit ihrer eigenen Körperkraft, die Gäste im Trekkingrollstuhl Protrek die steilen Wanderwege hoch zu stossen und tragen.

Fast die Hälfte der Freiwilligen ist zwischen 30 und 60 Jahre alt, 21 Prozent sind jünger als 30 Jahre und ein Drittel ist älter als 60 Jahre. 429 Einsätze fanden in der Schweiz statt, 120 Freiwillige unterstützen Gäste auf betreuten Gruppenreisen im Ausland. Rechnet man pro freiwillig engagierter Person mit einem Arbeitstag von 14 Stunden, dann leisteten die Freiwilligen insgesamt 63‘000 Arbeitsstunden bei Procap Reisen. Dies würde 31 Vollzeitstellen entsprechen. Ohne den Einsatz der Freiwilligen könnte Procap die betreuten Gruppenreisen nicht zu einem Preis anbieten, den sich Menschen mit einer IV-Rente leisten können.

Der Einsatz als Freiwillige bei Procap Reisen ist anspruchsvoll und gleichzeitig sehr erfüllend, meint Ferienbegleiterin Kathrin Pogodski: «Als Ferienbegleiterin unterwegs zu sein, ist eine schöne Erfahrung. Man bekommt viel von allen Beteiligten. Dies motiviert, sich immer wieder zu engagieren.» Wer sich für ein Engagement bei Procap Reisen interessiert, findet auf der Website von www.procap-reisen.ch weitere Informationen. Gerne beantwortet Procap Fragen unter reisennot shown@procapto make life hard for spam bots.ch oder Tel. 062 206 88 30

Neue Reisen für 2017

Vor kurzem erschien der neue Ferienkatalog von Procap Reisen für 2017. Bei den betreuten Reisen in der Schweiz finden aktive Gäste Wander-, Sport- und Veloferien. Neu im Angebot sind eine Tanz- und Kreativwoche sowie ein Yogaweekend. Jeweils schnell ausgebucht sind die Erholungsangebote in den Schweizer Bergen und im Tessin. Sehr beliebt sind ebenfalls die betreuten Badeferien in Spanien und Italien. Nur im nächsten Jahr angeboten werden betreute Rundreisen in Vietnam, Andalusien und Marokko.

Wer Procap nicht nur als Freiwilliger unterstützen möchte, kann auch eine herkömmliche Ferienreise über Procap Reisen organisieren. Das professionelle Reisebüro von Procap ist in der Lage die Arrangements aller renommierten Schweizer Reiseveranstalter zu buchen. Die Kommission bleibt in einem solchen Fall bei Procap. Dadurch helfen nicht behinderte Ferienreisende mit, dass Menschen mit Behinderungen an einer subventionierten betreuten Gruppenreise in der Schweiz teilnehmen können.

Der Katalog ist online als Blätterkatalog und als pdf zu finden oder er kann bestellt werden unter reisen@procap.ch oder Tel. Tel. 062 206 88 30

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