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Neuer Gentest ermöglicht mehr Selektion

Ein Schweizer Forscher lanciert einen neuen Bluttest zur Erkennung weiterer genetischer Abweichungen bei Ungeborenen. Insieme fürchtet eine Zunahme der Selektion und fordert stattdessen mehr Integration.

Hand mit Pipette

Gemäss NZZ am Sonntag vom 3. März wurde kürzlich unter dem Namen Prendita ein neuer Bluttest entwickelt, der neben Trisomie 21 weitere Chromosomenstörungen erkennt. Das neue Produkt soll ab nächster Woche in den ersten Spitälern erhältlich sein. Vorläufig kostet es mit 1500 Franken gleich viel wie das deutsche Konkurrenzprodukt. Geplant ist, den Test in den nächsten Jahren günstiger anbieten zu können. Schon jetzt läuft ein Antrag auf Übernahme der Kosten durch die obligatorische Grundversicherung.

Insieme fürchtet, dass Ungeborene mit unerwünschten Ausprägungen in Zukunft vermehrt selektioniert werden. Die Eltern-Organisation für Menschen mit geistiger Behinderung fordert stattdessen mehr Integration, denn was Menschen mit einem Handicap zu „Behinderten“ macht, sind die vielen Hindernisse und Vorurteile, die ihnen ein glückliches Leben erschweren.

Zum Artikel der NZZ am Sonntag vom 3. März

Zum Positionspapier von Procap Schweiz

Zur Medienmitteilung von insieme

 

 

 

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