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Pränataldiagnostik im Fokus

Die Präsidenten/-innenkonferenz von Procap hat im Oktober ein Positionspapier zur Pränataldiagnostik verabschiedet. Das Papier enthält einen Teil mit Analysen und ethischen Überlegungen. Zudem werden sieben Forderungen aus Sicht von Betroffenen und deren Angehörigen formuliert.

Mädchen mit Trisomie wird von Hand einer Frau gehalten

Im Sommer 2012 lancierte die Firma Lifecodexx einen neuen Bluttest, der früh zeigen kann, ob das Ungeborene eine Trisomie 21 hat. Sofort gingen bei Procap Schweiz als Behindertenorganisation Medienanfragen ein, die sich nach einer Stellungnahme dazu erkundigten. Während der öffentlichen Debatte wurde bald sichtbar, dass es bei diesem Bluttest nicht nur um einen medizinisch-technischen Fortschritt geht. Die aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten der Pränataldiagnostik verlangen nach einer vertieften gesellschaftlichen Diskussion. Deshalb hat der Zentralvorstand von Procap ein Positionspapier ausarbeiten lassen. Dieses Dokument wurde von der nationalen Präsidenten/-innenkonferenz am 20. Oktober gutgeheissen.

Das fünfseitige Papier mit dem Titel «Pränataldiagnostik: Medizinischer Fortschritt erfordert eine Debatte über grundlegende Werte» liefert die Basis für eine vertiefte Diskussion. In einem Analyseteil zeigt es die medizinischen Hintergründe auf, erläutert die rechtlichen und ethischen Aspekte und formuliert schliesslich sieben Forderungen aus der Sicht von Procap als Selbsthilfeorganisation.

Das Positionspapier lässt sich hier im PDF-Format herunterladen.

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