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Vernehmlassung zur IV-Weiterentwicklung

Der Bundesrat hat den Entwurf für die Weiterentwicklung der Invalidenversicherung (IV) in die Vernehmlassung geschickt. Procap hat sich an der Vernehmlassung beteiligt und bemängelt vor allem die Vorschläge bei den Massnahmen für Kinder.

Zwei junge Männer mit Trisomie 21 in einer Küche

Die nächste IV-Revision will Jugendliche mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in der beruflichen Ausbildung und Integration besser unterstützen. Dazu werden die bestehenden Instrumente auf diese Zielgruppe angepasst. Zudem soll die Zusammenarbeit unter den verschiedenen Akteuren früher einsetzen und verbessert werden. Procap unterstützt diese Ziele, bezweifelt jedoch, dass damit später tatsächlich mehr berufliche Massnahmen zugesprochen werden. Denn an den rechtlichen Voraussetzungen zur Bewilligung wird grundsätzlich wenig geändert.

Die Einführung eines stufenlosen Rentensystems ist bereits einmal im Parlament gescheitert. Nun wird diese alte Idee unverändert wieder aufgenommen. Procap ist gegen die Einführung eines stufenlosen Rentensystems, weil sie nicht konsequent ist: Für eine Viertelsrente ist immer noch eine Invalidität von 40% (statt 25%) nötig. Nicht tragbar ist zudem die Heraufsetzung des IV-Grades von bisher 70% auf neu 80% für eine ganze Rente. Dies würde, besonders Menschen mit schweren Behinderungen treffen.

Mit der nächsten IV-Revision werden die Kriterien für die Anerkennung von Geburtsgebrechen und für die Bewilligung von Therapien und Pflegeleistungen für Kinder enger gefasst. Procap lehnt einige dieser Änderungen ab, weil ein Leistungsabbau in diesem Bereich behinderte Kinder und deren Familien treffen würde.


Procap stützt sich in ihrer Vernehmlassungsantwort weitgehend auf die Position von Inclusion Handicap ab.

Vernehmlassungsantwort von Procap

Vernehmlassungsantwort von Inclusion Handicap


Medienmitteilung von Inclusion Handicap

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