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Kommission befürwortet Erhöhung des Intensivpflegezuschlags

Gute Nachrichten: Die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) hat am 24. Januar einstimmig die Erhöhung des Intensivpflegezuschlags (IPZ) unterstützt. Damit rückt eine bessere Entlastung von Eltern von schwerbehinderten Kindern in Reichweite.

Frau pflegt schwerbehindertes Kind

Mit der Erhöhung des IPZ sollen Familien, welche schwerkranke und schwerbehinderte Kinder zu Hause pflegen, entlastet werden. Sie sollen mit dem höheren Beitrag Entlastungsdienste, Entlastungsaufenthalte, Haushalthilfen, aber auch ungedeckte Transportkosten finanzieren können. Als wertvoll erachtet Procap, dass Eltern diese Mittel künftig frei einsetzen können.
Sehr erfreulich ist auch, dass die SGK-S nicht will, dass der Intensivpflegezuschlag vom Assistenzbeitrag abgezogen werden kann, wie dies der Bundesrat gefordert hatte. Dies hätte gerade jenen Familien keine finanzielle Entlastung gebracht, die es am meisten nötig haben.

Eltern, die ihre schwerkranken oder schwerbehinderten Kinder zu Hause pflegen, sind sehr stark gefordert, insbesondere solche mit Kleinkindern. Viele Familien reduzieren dafür ihr Arbeitspensum. Sie stossen häufig an finanzielle Grenzen, denn die heutigen Leistungen der Sozialversicherungen reichen nicht aus, den zusätzlichen Pflege- und Betreuungsaufwand aufzufangen.

Der Nationalrat hat der Vorlage, die auf eine Parlamentarische Initiative von Alt-Nationalrat Joder zurückgeht, bereits zugestimmt. Das Geschäft geht nun in den Ständerat.

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