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29.08.2017 | Politik, Top News, UNO BRK

Die Schweiz behindert: Wir sagen wie und wo

Viele Menschen mit Behinderungen in der Schweiz können nach wie vor kein selbstbestimmtes Leben führen und stossen im Alltag auf zahlreiche Hindernisse. Dies zeigt der erste Schattenbericht zur UNO-Behindertenrechtskonvention. Inclusion Handicap und seine 25 Mitgliederorganisationen – darunter Procap – haben den Bericht am 29. August in Genf dem zuständigen UNO-Komitee übergeben.

Aussenansicht des UNO-Gebäudes in Genf

Selbstbestimmtes Leben für alle Menschen mit Behinderungen – dies verlangt die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) von ihren Vertragsstaaten. Die Schweiz ratifizierte die Konvention 2014 und ist damit verpflichtet, deren Forderungen umzusetzen. Der erste Schattenbericht zur UNO-BRK analysiert nun aus Sicht der Menschen mit Behinderungen, wo in der Schweiz bei der Umsetzung der Konvention Handlungsbedarf besteht. Der Bericht stellt fest, dass es in sämtlichen Lebensbereichen für die Schweiz noch viel zu tun gibt und präsentiert zahlreiche politische Forderungen.

Inclusion Handicap erarbeitete den Schattenbericht in enger Zusammenarbeit mit seinen 25 Mitgliederorganisationen, darunter auch Procap. Ausserdem wurden weitere Direktbetroffene sowie Expertinnen und Experten befragt.

 

 

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