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Wir sind der grösste Mitgliederverband von und für Menschen mit Behinderungen in der Schweiz. Unsere Selbsthilfeorganisation zählt heute über 21'000 Mitglieder in rund 40 regionalen Sektionen und 30 Sportgruppen.

Unsere Ziele

Wir kämpfen im Kleinen wie im Grossen für Menschen mit Behinderungen. Damit sie:

  • gleichwertig und selbstverständlich in das gesellschaftliche Leben integriert sind.
  • genügend Ausbildungs- und Arbeitsplätze erhalten.
  • durch bauliche Hindernisse nicht eingeschränkt werden.
  • sich am kulturellen und gesellschaftlichen Leben beteiligen können.
  • finanzielle Unterstützung erhalten, um menschenwürdig und selbstbestimmt zu leben.

Wir kämpfen für eine inklusive Gesellschaft. Diese respektiert Menschen so, wie sie sind; mit ihren grossen oder kleinen Handicaps, mit ihren Stärken und ihren Schwächen.

 

Unsere Angebote und Aktivitäten

Heute leben in der Schweiz rund 1.6 Millionen Menschen mit Behinderungen. Procap ist für sie da – unabhängig von Alter und Behinderungsform. Wir bieten ihnen:

  • Lebenshilfe vor Ort
  • Beratung beim hindernisfreien Bauen und Wohnen
  • Rechtshilfe in Fragen der Sozialversicherungen
  • Sport, Reisen, Freizeit- und Bildungsangebote
  • Politische Interessenvertretung
 

Unsere Unterstützer/-innen

Etwa 1'700 freiwillige Helfer/-innen engagieren sich. Viele von ihnen leben selbst mit einer Behinderung. Sie begleiten unsere Mitglieder im Alltag oder auf Reisen und leisten wertvolle Unterstützung.

Als gemeinnütziger Verein ist Procap auf finanzielle Hilfe angewiesen. Rund 100'000 Spender/-innen, zahlreiche Unternehmen sowie private und öffentliche Institutionen unterstützen uns regelmässig. Damit bekunden sie ihre Solidarität für Menschen mit Behinderungen.

 

 
Schwarz-weiss fotografie des Procap-Gründervaters Henri Pavid

Procap wurde 1930 von Henri Pavid (1893–1949) als Schweizerischer Invaliden-Verband (SIV) gegründet. Der Procap-Gründervater rief die Selbsthilfeorganisation ins Leben, um für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen zu kämpfen. So forderten Pavid und seine Mitstreiter die Einführung einer staatlichen Invalidenversicherung (IV). Diese sollte Menschen mit einer Behinderung ein minimales Einkommen sichern. Das Engagement der Selbsthilfeorganisation führte Jahrzehnte später zum Erfolg: Das Bundesgesetz über die Invalidenversicherung trat 1960 in Kraft.