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Medienmitteilung vom 20. November 2007 

Verantwortung statt Polemik

Procap fordert vom frisch gewählten Parlament in der kommenden Legislatur verantwortungsbewusste Politik im Dienste von Menschen mit Behinderungen: IV sanieren, Arbeitsplätze für Behinderte fördern, Gleichstellung umsetzen.

Die Schweiz hat vor einigen Wochen gewählt, bald beginnt schon die neue Legislatur in der Bundespolitik. Menschen mit Behinderungen wurden in den vergangenen Jahren von der Politik oft vergessen und viel zu häufig instrumentalisiert oder stigmatisiert. Das nationale Parlament hat in der Behindertenpolitik in den letzen Jahren kläglich versagt. Procap hat aber klare Forderungen an die künftige Politik: 
- das Sozialwerk IV muss umgehend saniert werden
- Arbeitsplätze für Behinderte sind zu fördern
- Das Behindertengleichstellungs
- Gesetz ist zügig umzusetzen Menschen mit Behinderungen sind als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft Ernst zu nehmen

1. Arbeitsplätze statt Polemik
Die Polemik rund um das Thema «Scheininvalide» hatte eine schmerzliche Stigmatisierung von Menschen mit Behinderungen zur Folge. Politik und Wirtschaft rufen nach dem Grundsatz «Arbeit vor Rente» - sind nun aber selbst gefordert, um dies zu verwirklichen.

Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen sind zu schaffen und politisch zu fördern, bei Unfall und Krankheit ist darauf zu achten, dass die betroffene Person ihre Arbeitsstelle behalten kann.

2. Die IV - Sanierung ist dringend notwendig
Als eines unserer wichtigen Sozialwerke hat die IV viel zum sozialen und solidarischen Image der Schweiz beigetragen. Das Parlament hat in den letzten Jahren mit Grabenkämpfen und Machtspielen dazu beigetragen, dass die immensen Schulden der IV jährlich noch weiter ansteigen. Jetzt ist die Sanierung dringend fällig. Jedes weitere Zuwarten ist verantwortungslos, denn die Lösung liegt auf der Hand: ein halbes Mehrwertsteuer - Prozent würde Abhilfe schaffen.

3. Das Behindertengleichstellungs - Gesetz endlich zügig umsetzen
Das Behindertengleichstellungs - Gesetz ist seit 2004 in Kraft, seine Umsetzung erfolgt viel zu zögerlich. Noch scheint das BehiG bei zahlreichen öffentlichen und privaten Stellen nicht oder kaum bekannt zu sein, so dass Unwissenheit und gelegentlich auch Gleichgültigkeit dem Anspruch behinderter Menschen auf eine hindernisfreie Umwelt, selbstbestimmtes Leben, Mobilität und Zugang zu Kommunikation entgegenstehen. Mit geeigneten Kampagnen ist dafür zu sorgen, dass die   Anliegen von Menschen mit einer Behinderung und die Forderungen des BehinG bekannt sind und akzeptiert und umgesetzt werden.

Die Behindertenpolitik in der Schweiz muss wieder den Menschen ins Zentrum rücken. Mit Verantwortung statt mit Polemik. Betroffene erwarten zu Recht eine neue Ära. Procap wird als grösste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung genau darauf achten, wer in der Behindertenpolitik nun echtes Engagement zeigt.    

Für allfällige Rückfragen:
Adrian Hauser, Mediensprecher, 026 206 88 93, adrian.hauser@procap.ch
Martin Boltshauser, Leiter Rechtsdienst, 062 206 88 15, martin.boltshauser@procap.ch
Christine Häsler, Bereichsleiterin Sozialpolitik, 062 206 88 86 oder 079 379 47 05, christine.haesler@procap.ch

 


 

 

Medienmitteilung vom 4. September 2007

Arbeitsintegration: Nach den Worten müssen Taten folgen

Procap hat eine Infostelle zu Fragen der Arbeitsintegration eingerichtet. Die Infostelle soll vor allem potentiellen Arbeitgebern zur Verfügung stehen, die Fragen zum Sozialversicherungsrecht haben. Damit sollen Schwellenängste bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung abgebaut werden.

Arbeit vor Rente - In der Kampagne zur Abstimmung über die 5. IVG-Revision betonten Parteien und Wirtschaftskreise immer wieder, dass Menschen mit einer Behinderung in die Arbeitswelt gehören. Procap teilt diese Meinung – Menschen mit einer Behinderung sind nicht einfach «die Schwachen unserer Gesellschaft», im Gegenteil. Menschen mit einer Behinderung beweisen in ihrem von Hürden geprägten Alltag Energie, einen starken Willen und viel Kreativität. Sie haben der Wirtschaft und der Gesellschaft deshalb auch viel zu bieten.

Der engagierten Kampagne muss nun die verbindliche Umsetzung folgen. Procap will diesen Prozess begleiten sowie aktiv unterstützen und richtet deshalb eine Infostelle zu Fragen der Arbeitsintegration ein: arbeitsintegration@procap.ch

Interessierte Arbeitgeber können via Mail ihre Fragen (insb. zum Sozialversicherungs-recht) einreichen. Die Dienstleistung wird als Pilotprojekt verstanden. Procap verfügt in Sozialversicherungsfragen über Kompetenz und langjährige Erfahrung und will mit der geplanten Dienstleistung, die Integration von Menschen mit einer Behinderung in die Arbeitswelt aktiv vorantreiben.

Für weitere Auskünfte:
Christine Häsler, Bereichsleiterin Sozialpolitik, 079 379 47 05
Martin Boltshauser, Leiter Rechtsdienst, 062 206 88 15
Adrian Hauser, Mediensprecher, 062 206 88 93

 

 

Medienmitteilung vom 26.07.2007

Gebirgstrekking der besonderen Art

Am Sonntag, 12. August 2007 starten 20 Strafgefangene der Anstalten Witzwil und 5 Behinderte im Rollstuhl zusammen mit einem Leitungsteam ihr siebentätiges Gebirgstrekking von Kandersteg nach Lauterbrunnen. Die Anstalten Witzwil und der schweizerische Invalidenverband Procap führen dieses besondere Trekking bereits zum siebten Mal durch.

Erstmals führt die Tour an drei Tagen über Gletscher (Kanderfirn, Petersgrat, Tschingel-firn). Dazu sind die speziellen Trekkingrollstühle umgerüstet und anstelle des Rades Snowboardbretter montiert worden. Medienschaffende sollen die Gelegenheit erhalten, die Gletscherüberquerung beobachten und mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Gebirgstrekkings sprechen zu können. Die Anstalten Witzwil und Procap laden Sie deshalb am 14. August zu einer Medienkonferenz bei der Mutthornhütte ein. Beachten Sie dazu beigelegte Einladung.

Neuer Trekkingrollstuhl

Auf der Grundlage umfassender Entwicklungsarbeiten und der Erfahrungen früherer Gebirgtrekkings von Procap Sport wurde mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ein neues Modell des Trekking-Rollstuhls entwickelt. Der neue Trekking-Rollstuhl besticht durch eine Vielzahl von technischen Details: Die optimale Anpassbarkeit an die Passagiere durch verschiedene einfache Verstellmöglichkeiten wie: Rückenteil, Sitzlänge und Fussauflage. Die Sicherung der Passagiere ist durch mehrfache Verstellbarkeit der 4-Punkt-Gurten absolut gewährleistet. Ein Offroadfahrwerk mit Stossdämpfung und handlicher Verstellung der Tragholme macht die Fahrt für die Passagiere wie auch für die Träger zu einem wahren Vergnügen.

Infos zum neuen Trekking-Rollstuhl unter: www.procap-sport.ch/d/projekte/index.html   

Weitere Informationen: Adrian Hauser, Bereichsleiter Information und PR, 062 206 88 93, adrian.hauser@procap.ch

Helena Bigler, Ressortleiterin Sport und Reisen, 062 206 88 38, helena.bigler@procap.ch


 

 

Medienmitteilung vom 20. Juli 2007

Lichtermeer auf dem Waisenhausplatz

Am 1. August wird Procap wie letztes Jahr ihr Lichtermeer auf dem Waisenhausplatz entzünden. Das Lichtermeer ist neben dem offiziellen Festakt auf dem Münsterplatz und dem Feuerwerk auf dem Gurten Bestandteil der Berner 1. August-Feier.

Procap, die grösste Schweizer Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Behinderung, verwandelt den Waisenhausplatz am Abend des Nationalfeiertags in ein Lichtermeer. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, auf den Waisenhausplatz zu kommen und ihre Kerze mit ihrem Wunsch zu deponieren.

Die Lichter können ab 20.00 Uhr beim unteren Waisenhausplatz (blauer Teil) aufgestellt werden. Um 22.00 Uhr erstrahlt dann der Waisenhausplatz im Glanz von Tausenden von farbigen Lichtern. Die Procap-Glücksfee wird zudem nach dem 1. August fünf Wünsche ziehen und erfüllen. Die Lichtlein sind für 5 Franken bei den Vorverkaufsstellen Buchhandlung Stauffacher, Warenhaus Loeb und Bahnhof Apotheke erhältlich.

Am 1. August werden die Lichter auch direkt auf dem Waisenhausplatz verkauft. Der Erlös aus dem Lichterverkauf kommt den Procap-Treffpunkten für behinderte Menschen im Kanton Bern zugute.

Mehr Informationen zum Vorverkauf oder über Procap erhalten Sie unter www.procap.ch oder Telefon 062 206 88 88.

 

 

Medienmitteilung vom 5. Juli 2007

Fremdwährungsaktion: Geben Sie uns den Rest!

Procap sammelt restliches Feriengeld – und nimmt immer noch europäische Währungen entgegen.

Ob Euro, Dollar oder philippinischer Peso – mit der schönsten Zeit des Jahres verbindet sich meist auch eine ganze Menge übrig gebliebenes Feriengeld in ausländi­schen Währungen. Seit vielen Jahren sammelt Procap Währungen aus allen Ländern für Menschen mit Behinderung. Der Erlös wird bevorzugt für deren Ferien- und Lagerprojekte eingesetzt. Denn die Organisation und Betreuung entsprechender Angebote ist aufwändig und teuer. Ein schöner Gedanke also, dass altes Feriengeld neue Ferien ermöglicht.

Noch sammelt Procap auch sämtliche abgelaufenen europäischen Währungen, ebenso wie alle anderen Münzen und Noten von der ganzen Welt. Viele Banken, Firmen und die SBB-Wechselstuben nehmen ausländisches Geld für Procap entgegen.

Natürlich können die Münzen und Noten auch per Post geschickt werden an: Procap, Schweizerischer Invaliden-Verband, Fremdwährungsaktion, Froburgstrasse 4, 4600 Olten.

Susi Mauderli schickt Ihnen gerne adressierte Fremdwährungscouverts und steht auch für weitere Informationen zur Verfügung: Susi Mauderli , 062 206 88 88 oder susi.mauderli@procap.ch

 

 

Medienmitteilung vom 17.6.2007

Ein Ja für die Integration

Das Abstimmungsresultat zeigt, dass die Bevölkerung - ebenso wie Procap - auf Integration setzen will und sich grosse Sorgen über die Zukunft der IV macht. Das Ja ist auch ein Bekenntnis zur Integration und zur langfristigen Sicherung der Invalidenversicherung.

Mit der IV-Revision sind einerseits für die Betroffenen schmerzhafte Massnahmen verbunden. Andererseits beinhaltet sie aber auch sehr wertvolle und notwendige Massnahmen wie etwa die Arbeitsintegration, die Früherfassung und Früherkennung. Diese Massnahmen werden von Procap unterstützt und begrüsst. Ein Kurs, den das Stimmvolk heute bestätigt hat.

Procap fordert nun aber, dass Politik und Wirtschaft ihre Versprechen in die Tat umsetzen:
- die Arbeitgeber und ihre Verbände müssen nun Arbeitsplätze schaffen und sich aktiv für die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt einsetzen.
- die nationale Politik muss sich klar zu einer Zusatzfinanzierung über Mehrwertsteuer- oder Lohnprozente bekennen und die Nullrunde der Frühjahrsession im Herbst korrigieren

Procap setzt sich weiterhin aktiv für eine echte Integration von Menschen mit einer Behinderung in Arbeitswelt und Gesellschaft sowie für die Sanierung der IV ein.

Für weitere Auskünfte:
Adrian Hauser, Mediensprecher, 062 206 88 93 (auf Handy umgeleitet)
Christine Häsler, Bereichsleiterin Sozialpolitik, 079 379 47 05
Martin Boltshauser, Leiter Rechtsdienst, 079 314 16 90

 

 

Medienmitteilung vom 1.6.2007

Chance als Fach- und Selbsthilfeorganisation

Procap, die grösste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung, hielt ihre diesjährige Delegiertenversammlung am 2. und 3. Juni in Freiburg ab. Rund 150 Delegiert kamen nach Freiburg ins NH Hotel am Freiburger Grand Place. An der Podiumsdiskussion vom Samstag wurde das Spannungsfeld zwischen Fach- und Selbsthilfeorganisation durchleuchtet. Am statutarischen Teil vom Sonntag wurden drei neue Mitglieder in den Zentralvorstand gewählt. Neu im Zentralvorstand ist unter anderen die Freiburger SP-Nationalrätin Liliane Chappuis.

Die diesjährige Delegiertenversammlung von Procap fand vom 2. bis 3. Juni im NH Hotel in Freiburg statt. Die DV wurde am Samstag um 14.00 Uhr mit einem thematischen Teil eröffnet. Anlässlich eines Podiumsgesprächs, das von der Journalistin und Kommunikationsberaterin Myriam Holzner moderiert wurde, diskutierten interne und externe Fachleute über Strukturentwicklung und die Professionalisierung gemeinnütziger Organisationsarbeit. Wie die meisten Non-Profit-Organisationen befindet sich auch Procap in einem Spannungsfeld zwischen wertvoller Freiwilligenarbeit an der Basis und professionellen Managementstrukturen in der Zentrale. An der Podiumsdiskussion werden folgende Personen teilnehmen: Eva Graf, Zentralsekretärin Cerebral, Peter Felber, Vorstandsmitglied Procap Nordwestschweiz und selbstständiger Berater, Jean-Marie Miserez, Präsident Procap Franches-Montagnes, Alfons Schnyder, Organisationsberater Meta-Cultura. Fazit der Diskussion war, dass Procaps Potential darin liegt, gleichzeitig Fachorganisation und Selbsthilfe zu sein.

Am Sonntag stehen dann die statutarischen Geschäfte auf der Tagesordnung. So wurden etwa der Jahresbericht und die Jahresrechnung verabschiedet und der Zentralvorstand neu konstituiert. Neu in den Zentralvorstand wurden gewählt: die Freiburger Nationalrätin Liliane Chappuis, Paul Studer, Vizepräsident der Sektion Wädenswil, Ursula Rumpf, Vorstandsmitglied von Procap Zürich-Oberland / Winterthur. Die bisherigen Zentralvorstandmitglieder wurden wiedergewählt: Hans Frei, Ruedi Zurflüh, Roland Moeri, Agnès Herdener, Wilhelm Schnyder. Walter K. Kälin wurde einstimmig als Zentralvorstandpräsident bestätigt.

Massgeschneiderte Dienstleistungen

Der Schweiz. Invalidenverband Procap ist die grösste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Handicap in der Schweiz. Der Verband wurde 1930 gegründet und zählt heute über 20'000 Mitglieder in 53 regionalen Sektionen. Seit ihrer Gründung steht Procap für Schutz, Integration und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung. Dafür bietet Procap verschiedene massgeschneiderte Dienstleistungen an. Die Rechtsberatung hilft durch den Dschungel der Paragrafen im Sozialversicherungsrecht, die Bauabteilung ist kompetente Auskunftsstelle, wenn es um barrierefreies Bauen geht. Procap Sport und Reisen bieten spezielle Freizeitangebote für Menschen mit Handicap. In den regionalen Sektionen engagieren sich über Tausend freiwillige Helferinnen und Helfer, ein Grossteil von ihnen lebt selbst mit einer Behinderung. Sie beraten die Procap-Mitglieder und helfen ihnen vor Ort durch den Alltag.

Für weitere Auskünfte:
Adrian Hauser, Mediensprecher Procap, 062 206 88 93, adrian.hauser@procap.ch, www.procap.ch, Froburgstrasse 4, 4600 Olten

 

 

 

 

Medienmitteilung vom 22.5.2007

Andiamo!: Menschen mit Behinderung am slowUp

Die Saison der slowUps ist eröffnet. Procap, die grösste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit einer Behinderung in der Schweiz, wird in diesem Jahr als Partner von sieben slowUps erstmals dafür sorgen, dass die Teilnahme für Behinderte stark vereinfacht wird. Die Rückmeldungen der bereits stattgefundenen slowUp Murtensee und Werdenberg sind sehr positiv.

Seit einigen Jahren werden in der Schweiz an verschiedenen Orten slowUps durchgeführt. Diese Anlässe ziehen je nach Witterung und Ort bis zu 80'000 Teilnehmer an. Reduzierte Geschwindigkeit, Bewegung und frische Luft, ein umfangreiches Gastro- und Veranstaltungsangebot tragen dazu bei, dass sich die slowUps grosser Beliebtheit erfreuen.
Die Strecken sind für Velos und Skates geeignet, in der Regel flach und daher auch für Ungeübte einfach zu bewältigen. Procap hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Menschen mit Behinderung zu einer Teilnahme zu animieren. Um dies zu erleichtern, wurden mit sieben slowUps Partnerschaften eingegangen, bei denen Procap auf die speziellen Bedürfnisse von Behinderten eingeht.
Bei den slowUps Murtensee, Werdenberg-Liechtenstein, Valais, Vallée de Joux, Sempachersee, Euregio Bodensee und Emmental wurden die Strecken zusammen mit Rollstuhlfahrerinnen getestet und auf problematische Zonen wie Steigungen, behindernde Bodenbeläge und Engstellen untersucht. Geprüft wird dabei auch die Anzahl und Lage behindertengerechter WCs.
In der Nähe von Bahnstationen werden spezielle Servicepoints eingerichtet, an denen ebenso wie in den «Problemzonen» Freiwillige zur Unterstützung bereit stehen. Bei diesen Servicepoints werden Spezialfahrzeuge für Behinderte vermietet und ein Kontingent an Parkplätzen ist ausschliesslich für behinderte Teilnehmer reserviert.

Überdies werden Informationen zur Vermietung von Spezialfahrzeugen bereitgestellt.

Kontakt und Informationen:
www.procap-andiamo.ch

Marianne Läng, Projektleitung «Andiamo!» Procap, 062 206 8894, marianne.laeng@procap.ch
Adrian Hauser, Mediensprecher Procap, 062 206 88 93, adrian.hauser@procap.ch

 

 

Medienmitteilung vom 17.04.2007

Models im Rollstuhl gesucht!

«beauties in motion 2007» ist der erste internationale Modelcontest für Frauen im Rollstuhl. Procap unterstützt dieses Integrationsprojekt und sucht angehende Schweizer Models im Rollstuhl. Anmeldeschluss für den Event in Hannover ist der 5. Mai. Reisespesen und Kosten für Übernachtung werden vom Veranstalter übernommen. «beauties in motion» versteht sich als wichtiger Beitrag im Prozess des Aufeinanderzugehens von Menschen mit und ohne Behinderung.

Procap ist als grösste Schweizer Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung daher eine Medienpartnerschaft mit «beauties in motion 2007», dem ersten internationalen Modelcontest für Frauen im Rollstuhl, eingegangen und will das Projekt auch in der Schweiz bekannt machen. Es wäre wünschenswert, dass auch Schweizerinnen aus allen Sprachregionen am Wettbewerb teilnehmen. Interessierte Frauen werden im Vorfeld besucht sowie vor, während und nach dem Wettbewerb vom Veranstalter fachkundig betreut.

Reise- und Übernachtungsspesen für Finalistinnen und für eine Begleitperson werden ebenfalls vom Veranstalter übernommen. Das Projekt wurde von Renate Weidner und Ralph Büsing ins Leben gerufen. Sie sind beide selbst behindert und seit über 20 Jahren in Deutschlands Behindertenarbeit aktiv. Die Jury des Contests ist jedes Jahr fachkundig und prominent besetzt. Feste Bestandteile der Jury sind die Zeitschrift «Brigitte», der Werbefotograf Konstantin Eulenburg und das Rollstuhlmodel Nina Wortmann. Prominenter Gast im letzten Jahr war unter anderen der Catwalktrainer und Choreograph Bruce Darnell, der auch für 2007 wieder angefragt wurde.

Anmeldeschluss des Contests ist der 5. Mai, teilnehmen können weltweit Frauen im Rollstuhl zwischen 18 und 35 Jahren. Das Finale findet am 1. Oktober im Georgspalast in Hannover statt. Die Gewinnerin erhält eine Set-Card vom Fotografen Konstantin Eulen-burg. Als besonderes Highlight erwartet die zehn Finalistinnen zudem ein grossartiges Fotoshooting mit wilden Tieren.

Durch eine Kooperation mit dem Zoo Hannover werden sie die einmalige Möglichkeit bekommen, sich mit Tieren aus anderen Kontinenten fotogra-fieren zu lassen. Aus diesen Fotos entsteht dann ein grossformatiger Foto-Kalender für das Jahr 2008.

Weitere Informationen:
«beauties in motion»: Renate Weidner, Tel. 0049 511 7125 511, info@beauties-in-motion.de, www.beauties-in-motion-2007.com
Procap: Adrian Hauser, Bereichsleiter Information und PR, 062 206 88 93, info@procap.ch, www.procap.ch
Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne Fotomaterial sowie ein Porträt über die Gewinnerin des letzten Jahres zur Verfügung.

 

 

Medienmitteilung vom 29.03.2007

Andiamo!: Menschen mit Behinderung am slowUP

Am Sonntag, den 29. April, wird am Murtensee die Saison der slowUps eröffnet. Procap, die grösste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit einer Behinderung in der Schweiz, wird in diesem Jahr als Partner von sieben slowUps erstmals dafür sorgen, dass die Teilnahme für Behinderte stark vereinfacht wird.

Seit einigen Jahren werden in der Schweiz an verschiedenen Orten slowUps durchgeführt. Diese Anlässe ziehen je nach Witterung und Ort bis zu 80'000 Teilnehmer an. Reduzierte Geschwindigkeit, Bewegung und frische Luft, ein umfangreiches Gastro- und Veranstaltungsangebot tragen dazu bei, dass sich die slowUps grosser Beliebtheit erfreuen.
Die Strecken sind für Velos und Skates geeignet, in der Regel flach und daher auch für Ungeübte einfach zu bewältigen. Procap hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Menschen mit Behinderung zu einer Teilnahme zu animieren. Um dies zu erleichtern, wurden mit sieben slowUps Partnerschaften eingegangen, bei denen Procap auf die speziellen Bedürfnisse von Behinderten eingeht.
Bei den slowUps Murtensee, Werdenberg-Liechtenstein, Valais, Vallée de Joux, Sempachersee, Euregio Bodensee und Emmental werden die Strecken zusammen mit Rollstuhlfahrerinnen getestet und auf problematische Zonen wie Steigungen, behindernde Bodenbeläge und Engstellen untersucht. Geprüft wird dabei auch die Anzahl und Lage behindertengerechter WCs.
In der Nähe von Bahnstationen werden spezielle Servicepoints eingerichtet, an denen ebenso wie in den «Problemzonen» Freiwillige zur Unterstützung bereit stehen. Bei diesen Servicepoints ist auch ein Kontingent an Parkplätzen ausschliesslich für behinderte Teilnehmer reserviert.

Überdies werden Informationen zur Vermietung von Spezialfahrzeugen bereitgestellt.

Für einzelne Anlässe sucht Procap noch Gruppen von Freiwilligen (Mitarbeiterteams, Schulklassen, Vereine etc.), die einen Tag lang für leichte Einsätze in wunderschöner Umgebung zur Verfügung stehen.

Kontakt und Informationen:
www.procap-andiamo.ch

Marianne Läng, Projektleitung «Andiamo!» Procap, 062 206 8894, marianne.laeng@procap.ch
Adrian Hauser, Mediensprecher Procap, 062 206 88 93, adrian.hauser@procap.ch

 

 

Medienmitteilung vom 2.03.2007

Medienpartnerschaft mit «beauties in motion»

Die grösste Selbsthilfeorganisation für Behinderte in der Schweiz ist eine Medienpartnerschaft mit «beauties in motion» eingegangen. «beauties in motion 2007» ist der erste internationale Modelcontest für Frauen im Rollstuhl. Anmeldeschluss für den Event in Hannover ist der 5. Mai.

Seit 2004, als der Wettbewerb zum ersten Mal national in Deutschland stattfand, schrieb «beauties in motion» Erfolgsgeschichte. Das Publikum und die Medien reagierten mit einer nicht gekannten Offenheit und Begeisterung. «beauties in motion» versteht sich als wichtiger Beitrag im Prozess des Aufeinanderzugehens von Menschen mit und ohne Behinderung. Procap ist als grösste Schweizer Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung daher eine Medienpartnerschaft mit «beauties in motion 2007», dem ersten internationalen Modelcontest für Frauen im Rollstuhl, eingegangen und will das Projekt auch in der Schweiz bekannt machen. Es wäre wünschenswert, dass auch Schweizerinnen aus allen Sprachregionen am Wettbewerb teilnehmen, denn Schönheit und Behinderung kennen keine Landes- oder Sprachgrenzen.

Das Projekt wurde von Renate Weidner und Ralph Büsing ins Leben gerufen. Sie sind beide selbst behindert und seit über 20 Jahren in Deutschlands Behindertenarbeit aktiv. Beide erhielten von der Region Hannover eine Auszeichnung für ihre langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit in der Behindertenszene. Die Jury des Contests ist jedes Jahr fachkundig und prominent besetzt. Feste Bestandteile der Jury sind die Zeitschrift «Brigitte», der Werbefotograf Konstantin Eulenburg und das Rollstuhlmodel Nina Wortmann. Prominenter Gast im letzten Jahr war unter anderen der Catwalktrainer und Choreograph Bruce Darnell, der auch für 2007 wieder angefragt wurde.

Anmeldeschluss des Contests ist der 5. Mai, teilnehmen können weltweit Frauen im Rollstuhl zwischen 18 und 35 Jahren. Das Finale findet am 1. Oktober im Georgspalast in Hannover statt. Die Gewinnerin erhält eine Set-Card vom Fotografen Konstantin Eulenburg.

Weitere Informationen
« beauties in motion »: Renate Weidner, Tel. 0049 511 7125 511,
info@beauties-in-motion.de
Procap: Adrian Hauser, Bereichsleiter Information und PR, 062 206 88 93, info@procap.ch

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne Fotomaterial sowie ein Porträt über die Gewinnerin des letzten Jahres zur Verfügung.

Anmeldungen: http://www.beauties-in-motion-2007.com/wettbewerb.html

 


 

Medienmitteilung vom 19.01.2007

Ferien trotz Handicap

Der neue Ferienkatalog von Procap Reisen und Procap Sport bietet viele neue Destinationen für Menschen mit speziellen Bedürfnissen.

Ferien, ein Zauberwort, das oft mit vielen schönen Erinnerungen verbunden ist: Sonne, Strand, Meer, in Paris einen Kaffee trinken, in Rom eine Münze werfen, sich verwöhnen lassen, aktiv sein, neue Menschen und Kulturen kennen lernen, und und und… Für Menschen mit einer Behinderung ist es nicht immer einfach, eine Reise zu planen und einen hindernisfreien Urlaubsort zu finden. Denn Procap bietet Ferienangebote, die speziell auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugeschnitten sind.

Massgeschneiderte Angebote

Procap Reisen und Procap Sport haben für jeden Geschmack das passende Angebot: Gruppenreisen, Individualreisen, Kreuzfahrten, Vermietung von rollstuhlgängigen Ferienwohnungen und Reisen nach Mass für Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Die Angebote werden laufend auf ihre Rollstuhltauglichkeit überprüft. Der druckfrische Reisekatalog präsentiert unter anderem neu Segeln auf dem Wattenmeer, Reisen nach Flordia und Kanada, eine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer, eine Flussfahrt auf der Donau oder ein Besuch der Opernfestspiele in Verona.

Procap will Menschen mit einer Behinderung ermöglichen, für kurze Zeit aus ihrem oftmals hindernisreichen Alltag auszubrechen. Dazu ist eine frühzeitige und sorgfältige Vorbereitung nötig. Dank der kompetenten Beratung, die auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse von reisefreudigen Menschen mit Handicap eingeht, werden Ferien erst zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der Ferienkatalog kann gratis bei Procap Reisen unter Tel. 062 206 88 30 oder per E-Mail reisen@procap.ch bestellt werden.

Weitere Informationen:
Esther Brühlmann, Procap Reisen
Tel.: 062 206 88 30
E-Mail: reisen@procap.ch, Internet: www.procap-reisen.ch

 

 

Zur Überischt: Medien-Infos 

 

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