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APG-Plakate mit verletzende Aussagen gegen Menschen mit Behinderung Procap fordert von der Urheberschaft der provokativen Plakatkampagne, ihre Absichten umgehend offen zu legen und sich bei den Betroffenen zu entschuldigen Procap, mit 20'000 Mitgliedern der grösste Verband von und für Menschen mit Behinderung in der Schweiz, reagiert mit Betroffenheit und Empörung auf die provokative Plakat-Kampagne, die seit Montag von der APG öffentlich ausgehängt wird. Procap hat in der Zwischenzeit zahlreiche Rückmeldungen von Menschen mit Behinderung erhalten, welche sich durch die Aussagen auf den Plakaten angegriffen und diffamiert fühlen. Procap stört sich daran, dass die bewusst zugespitzten Aussagen ohne Kommentar und Absender im wahrsten Sinne „in der Luft hängen“ bleiben. Das mag aus Sicht der Kampagne, die mit dem Mittel der Provokation arbeitet, zwar Sinn machen, wird aber von den Betroffenen selbst als grobe Beschimpfung oder gar als Übergriff wahrgenommen. Unverständlich ist für Procap auch, dass das Thema der finanziellen Absicherung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung jetzt hochgefahren wird, nachdem die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ende September der Zusatzfinanzierung der IV eindeutig zugestimmt haben. Das ist nach Ansicht von Procap kontraproduktiv. Procap fordert deshalb von den bisher anonymen Urhebern der Kampagne:
Procap wird den Kampagnenverlauf genau beobachten und überlegt sich weitere Schritte.
Procap | Schweizerischer Invaliden-Verband | Froburgstrasse 4 | 4600 Olten Tel. 062 206 88 88 | Fax 062 206 88 89 | Mail Zentralsekretariat | PC 46-1809-1 |